









Wolfenbüttel ist eine an der Oker gelegene Kreisstadt und größte Stadt des gleichnamigen
Landkreises Wolfenbüttel in Niedersachsen (Deutschland). Mit etwa 54.000 Einwohnern
ist Wolfenbüttel eine selbstständige Gemeinde und Mittelstadt. Die Stadt ist als
Bischofsstadt Sitz der Kirchenregierung für die Evangelisch-
Geographie
Die Wolfenbütteler Altstadt befindet sich auf einer mittleren Höhe von 77 m über
Normalnull (gemessen am Bahnhof). Als höchster Punkt des Stadtgebiets gilt der 134
m hohe Drohnenberg im nordöstlichen Teil von Wolfenbüttel. Auf den Wiesen bei Groß
Stöckheim im nördlichen Stadtgebiet wird 74 m ü. NN der tiefstgelegene Punkt gemessen.
Als Stadtmittelpunkt gilt der Kirchturm der Hauptkirche "Beatae Mariae Virginis".[2]
In Nord-
Das Stadtgebiet erstreckt sich über eine Fläche von 1.461 ha (14,61 km²), einschließlich
eingemeindeter Ortschaften umfasst die Fläche 7.860 ha (78,60 km²).[3]. Mit 1190
ha haben Waldflächen den größten Flächenanteil, gefolgt von Gebäude-
Geographische Lage [
Wolfenbüttel liegt im Südosten von Niedersachsen zwischen Harz und Heide; am Südrand
der Norddeutschen Tiefebene und im Harzvorland. Die Stadt befindet sich etwa 12 km
südlich von Braunschweig, rund 60 km ost-
Wolfenbüttel wird von einem Abschnitt der Oker durchflossen, in die beim südlichen
Stadtteil Halchter die von Osten kommende Altenau einmündet. Südlich der Stadt befindet
sich der Oderwald, östlich der Naturpark Elm-
Nachbargemeinden und Raumordnung
Die Kreisstadt Wolfenbüttel ist ausgewiesen als Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden des Landkreises. In den Einzugsbereich fallen die Gemeinde Cremlingen und die Samtgemeinden Asse, Baddeckenstedt, Oderwald, Schladen, Schöppenstedt und Sickte. Aufgrund des niedersächsischen Kommunalrechts hat Wolfenbüttel die Rechtsstellung einer „selbstständigen Gemeinde“.
Zum Mittelzentrum Wolfenbüttel zählen sämtliche Ortsteile mit Ausnahme der Ortschaften Adersheim, Ahlum, Atzum, Fümmelse, Leinde, Salzdahlum und Wendessen.
Historisch betrachtet gehörte Wolfenbüttel zur Landschaft Braunschweiger Land. Heute
befindet sich die Mittelstadt Wolfenbüttel im Einzugsgebiet des Großraumes Braunschweig
und damit auch in der Metropolregion Hannover-
Stadtgliederung
Wolfenbüttel setzt sich aus der Kernstadt (Stadtgebiet) und den zehn am 1. Januar 1974 eingemeindeten Ortschaften Salzdahlum, Atzum, Ahlum, Wendessen, Linden, Halchter, Leinde, Adersheim, Fümmelse und Groß Stöckheim zusammen (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden), die einen im Norden offenen Ring um die Kernstadt bilden.
Die Kernstadt wiederum ist untergliedert in sieben Stadtteile oder städtische Bezirke. Im Bereich der Altstadt liegen die Auguststadt (Westen), Heinrichstadt (Zentrum) und die Juliusstadt (Osten). Die Stadtteile Kurzes Holz (Nordosten), Rote Schanze (Südosten), Schwedenschanze (Nordwesten) und Weiße Schanze (Südwesten) umgeben die Altstadt.
Der ursprüngliche Stadtkern ist der heutige Stadtteil Heinrichstadt. 1567 erfolgte die Erweiterung nach Osten (Juliusstadt), und 1652 nach Westen (Auguststadt). Nach Schleifung der Befestigungsanlagen (1804 bis 1834) war die Ausdehnung der Stadt nach Norden (Schwedenschaze und Kurzes Holz) und Süden (Weiße Schanze und Rote Schanze) möglich. Die nächste, letzte Erweiterung erfolgte erst 1974 mit der Eingemeindung der zehn umliegenden Ortschaften, die bis dahin selbständige Gemeinden waren.
Quelle: Wikipedia 28.04.11

